Meine Favorites der Bergtouren im bayerischen Oberland

Eine der schwierigsten Frage, die es für mich zu beantworten gibt, ist die Frage nach meinem liebsten Berg. Es gibt so viele wunderschöne Orte da oben, dass ich mich gar nicht entscheiden kann oder möchte und die ganze Sache mit den Bergen auch keinen Anfang, geschweige denn ein Ende hat. Doch genau das ist es, was mich Tag für Tag fasziniert, wenn ich die Berge vor der Haustür bestaune, dass da draußen noch so viel mehr wartet, als das was ich bereits sehe. Doch beginnen wir doch einfach mal, mit dem was ich direkt erreichen kann, die Gipfel des bayerischen Oberlandes. Hier ist eine kleine Sammlung meiner Favoriten.

 

Wallberg (1723m)

Mein Hausberg, seit ich denken kann. Schon als kleines Bergmädchen, bin ich hier mit meinem Papa raufgegangen. Es gab sogar Tage, da habe ich am Gipfel so die Zeit aus den Augen verloren, dass ich erst im Dunklen wieder nach unten gegangen bin. Das was ganz oben unter dir liegt ist einfach zu Schön, um es nicht stundenlang zu beobachten. Auch im Winter zeigt sich der Wallberg von seiner besten Seite, wer Powdergenuss vom aller feinsten mit einer tollen Aussicht auf den Tegernsee verbinden möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Zudem gibt es eine tolle Rodelbahn. Im Sommer sowie im Winter empfehle ich aber sehr früh aufzustehen, um den Massen, die der Wallberg mittlerweile anzieht, zu entkommen und seine Schönheit so richtig genießen zu können. Ausgeschrieben ist der Aufstieg mit 2,5 Stunden und für jedermann machbar.

Hirschberg (1670m)

Diese Tour habe ich schon in meinem Beitrag „Hausbergtour auf den Hirschberg (1670m)“ beschrieben und dazu gesagt, dass dieser Gipfel beweist, dass es nicht immer etwas Großes sein muss. Auch von hier hat man wie am Wallberg eine wunderschöne Aussicht auf den Tegernsee. Am Gipfel kann es durchaus auch an einem traumhaften Tag sein, dass man alleine ist…früh aufstehen lohnt sich aber trotzdem. Um oben anzukommen benötigt ihr circa 2-3 Stunden laut Beschilderung.

Breitenstein (1622m)

Seit ich umgezogen bin ist das so zu sagen mein neuer Hausberg der Alpenregion Tegernsee / Schliersee. Hier empfehle ich wider meinem bisherigen Grundsatz früh aufzustehen, einfach mal auszuschlafen und vielleicht an den See zu fahren, bevor man sich auf eine einmalige Sonnenuntergangstour macht. Erst gegen Abend erstrahlt der Breitenstein nämlich in seiner vollen Pracht, wenn er von der Abendsonne umgeben ist. Von unten sieht es dann immer so aus, als würde der Gipfel brennen. Toll zum ansehen aber noch viel toller um es selbst zu erleben und festzuhalten. Ein weiteres Highlight ist, dass es nicht nur einen, sondern zwei Gipfel gibt. Den Ost-und den Westgipfel. Muss ich noch mehr sagen? Je nach dem von wo aus gestartet wird, beträgt die Gehzeit um die zwei Stunden..geht aber auch schneller

Risserkogel (1825m)

Ein etwas ruhigerer Gipfel hinter dem Wallberg ist der Risserkogel. Reizvoll sind unter anderem die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten, die den Risserkogel für jedes Könner-Level erreichbar machen. Wer sich ein paar Höhenmeter sparen möchte, fährt mit der Wallbergbahn und startet von hier. Wer eine Tour mit mehreren Gipfeln möchte, besteigt erst den Wallberg und geht dann weiter zum Risserkogel und wer die einsamere Alternative wählt, nimmt den Süd-Anstieg über die Ableiten-Alm. Ihr seht also, es ist für jeden was dabei. Die Aufstiegszeit liegt diesmal bei knapp 3 Stunden für die letzte Variante.

Auerspitz (1811m)

Auch ich habe noch nicht alle Gipfel des Oberlandes bestiegen und so zähle ich die Auerspitz erst seit Dienstag zu meiner Liste. Sie liegt unweit von der Rotwand und genau hier entsteht der Vorteil. Die meisten wollen auf den Gipfel des höchsten Berges des bayerischen Mangfallgebirges und übersehen dabei den Reiz der etwas versteckten Auerspitz. Als ich den Gipfel erreicht habe war auf Grund des Feiertages und des Traumwetters auch hier einiges los, ich denke aber unter der Woche hat man hier wunderbare Chancen alleine zu sein und die Stille der Berge genießen zu können. 2,5 Stunden solltet ihr ungefähr für diese Wanderung einplanen.

Rosskopf (1580m)

Den Rosskopf habe ich diesen Winter zu meinem Skitourenberg auserkoren. Er liegt inmitten der Alpenbahnen Spitzingsee und bietet daher immer beste Bedingungen für eine Pistentour, wenn der Schnee mal nicht zum Powdern reicht. Aber auch im Sommer ist das eine nette Tour, wenn ihr in der Gegend seid. Vom Gipfel aus gibt es auch noch zahlreiche Möglichkeiten weitere Berggipfel zu erreichen und die Wanderung so etwas zu verlängern. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber wer wirklich schnell ist schafft die Tour in einer Stunde, sonst rechnet einfach mit 1,5 Stunden um den Berg zu erreichen.


Das bayerische Oberland-meine Heimat, egal wo ich hingehe, hierher werde ich immer zurückkommen. Die Berge bieten hier jedermann unzählige Möglichkeiten und die umliegende Landschaft lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein, einfach mal dem Alltag entfliehen. Ich würde mich freuen einige von euch hier begrüßen zu dürfen und hoffe euch tolle Tourenvorschläge gegeben zu haben. Bis zum nächsten Mal, macht es gut.

Eure Kate

 

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