Skiserie #1 – Welches Material für die Skitour ?

Endlich geht sie los, meine geplante Ski-Serie! Starten werde ich heute, wie ihr schon in der Überschrift lesen könnt, mit dem Thema Skitour. Warum? Weil den vergangenen letzten Winter eigentlich nur Skitouren gegangen bin und ihr werdet staunen, auch ich habe erst vor einem Jahr damit begonnen. Ich bin also noch im Bilde, welche Tipps&Tricks es gibt und auf was ihr achten solltet.

Worauf ist beim Materialkauf zu achten und was brauche ich alles?

Damit ihr überhaupt erst loslegen könnt, braucht ihr natürlich entsprechendes Material. Hierzu gehören zu aller erst einmal die Ski, die Bindung, die Felle, Skischuhe und Skistecken. Ich würde euch empfehlen in den Sportladen eures Vertrauens zu gehen und euch über das entsprechende Material, das sie führen, beraten zu lassen. So könnt ihr beispielsweise die Skischuhe direkt probieren und testen, ob sie euch zusagen.

Der Ski

Bevor ihr aber in den Laden geht, solltet ihr euch überlegen, auf was ihr den Fokus legen wollt. Möchtet ihr euch leichter tun im Aufstieg oder wollt ihr euch durch den Aufstieg beißen und den Schwerpunkt auf die Abfahrt legen. Denn meist ist es so, je breiter der Ski ist (besser für den Tiefschnee), desto schwerer ist er auch. Ich für meinen Teil möchte einen Ski haben, mit dem ich sowohl auf der Piste, als auch im Tiefschnee fahren kann, der aber nicht zu schwer ist. Diese Saison werde ich auf Kästle Ski unterwegs sein, worauf ich sehr stolz bin und deshalb zeige ich euch, welchen Ski ich habe und welcher vielleicht noch für euch geeignet wäre. Mein Tourenski der Wahl, ist der TX90 von Kästle.  Er ist konzipiert für den Bereich All-Mountain, das bedeutet sowohl für die Piste, als auch für den Tiefschnee geeignet. Skitourenski sollten nicht unbedingt viel länger als ihr selber sein, um ausreichend Spiel bei den Schwüngen zu haben. Ich habe also die Länge 160 cm mit einem Radius von 14,5 m und 1,2 kg Gewicht pro Ski. Ein anderer Ski, der mehr auf die Pistenabfahrt ausgelegt ist, wäre der TX82. Dieser Ski ist insgesamt ein wenig schmäler, bleibt aber auch bei einem Gewicht von 1,2 kg. Für all diejenigen, die sagen sie möchten nur abseits unterwegs sein und legen den größten Fokus auf die Abfahrt im Tiefschnee, empfehle ich einen breiteren Ski, wie z.B den TX98. Bei einer Länge von 168 cm sind wir dann mit 1,3 kg pro Ski dabei.

Die Skischuhe

Bei den Skischuhen steht wie bei den Ski die Frage am Anfang, worauf lege ich Wert. Es gibt aufstiegsorientierte und abfahrtsorientierte Skischuhe. Da ich es von den Zeiten im Ski Cross gewohnt bin, einen sehr engen Skischuh zu fahren um viel Halt zu haben, möchte ich das auch jetzt immer noch haben und so setzte ich persönlich auf einen Skischuh, der abfahrtsorientiert ist. Mit dem Dynafit Radical CR komme ich super zurecht und kann euch einen solchen Schuh sehr empfehlen, wenn er leicht sein soll, bequem im Aufstieg und euch genügend Halt für die Abfahrt geben soll. Aufstiegsorientierte Skischuhe sind dann nochmal ein Stück leichter und haben meist auch weniger Schnallen. Hier empfehle ich euch, einfach im Laden zu testen, was euch besser gefällt.

Die Bindung 

Auch bei den Bindungen gibt es Unterschiede. Die zwei Varianten, die es gibt sind die Rahmenbindung auf der einen Seite und die Pinbindung auf der anderen. Auch diese Entscheidung kann ich euch leider nicht abnehmen. Der Vorteil einer Rahmenbindung ist, dass so gut wie jeder Skischuh verwendet werden kann. Das heißt, ihr müsstet nicht unbedingt einen speziellen Skitourenschuh kaufen, sondern könntet auch einen Freeride-Skischuh mit Walk-Funktion verwenden, wie zum Beispiel diesen hier von Lange. Der Nachteil aber ist, dass euer Schuh fest in der Bindung ist und ihr bei jedem Schritt quasi die ganze Bindung mit anhebt und somit auch mehr Gewicht bewegen müsst. Der Vorteil einer Pinbindung ist, dass euer Skischuh nur an den Vorderbacken durch zwei Metallpins in der Bindung steckt und ihr beim Gehen nicht die gesamte Bindung, sondern nur euren Skischuh bewegen müsst. Der Nachteil ist natürlich, dass ihr euch einen speziellen Skischuh kaufen müsst, mit dem ihr nicht in normalen Ski fahren könnt. Ihr seht also, reine Geschmackssache.

Die Felle

Weil ich noch nicht genug von Unterschieden habe, gibt es, wie sollte es anders sein, auch bei den Fellen welche und zwar in Sachen Material. Zum einen gibt es Felle aus Mohair, zum anderen Felle aus Nylon. Mohair ist dauerhaft wasserabweisend und hat sowohl bessere Gleiteigenschaften nach vorne als auch eine gute Bremswirkung nach hinten. Jedoch ist im Vergleich teurer in der Anschaffung und nicht so langlebig. Nylon hingegen ist billiger und langlebiger, dafür hat es nicht die Gleiteigenschaften des Mohair. Um beides zu vereinen werden meist beide Materialien gemischt. So ergibt sich bei den Fellen von Kästle ein Mischverhältnis von 65&% Mohair und 35% Nylon. Die Felle sind oder werden euch auch direkt auf den Ski zugeschnitten.

Die Skistöcke

Hier seid ihr komplett frei, was ihr wählt, ob normale Skistecken oder Stecken, die sich zusammenfalten lassen. Einfach suchen und testen oder ihr habt schon was zu Hause.

Und das war’s auch schon mit dem ersten Teil. Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag noch darauf eingehen, wie die erste Tour am besten aussieht und wie man sich darauf vorbereitet, aber das würde wohl den Rahmen sprengen. Deshalb gab’s heute nur die Basics und in den weiteren Beiträgen der Serie gehe ich eben noch auf die genannten Dinge ein, ebenso wie auf die passende Kleidung, LVS-Gerät, etc.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch,

eure Kate

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