Vom Klettersteig und Kajak fahren am Attersee

Oh du schöner Attersee, was war das für ein Wiedersehen….

Wie ihr hautnah über Instagram mitbekommen habt, war ich vor drei Wochen das zweite Mal am Attersee. Das erste Mal, dass ich dort war , wer sich erinnert, war letztes Jahr um diese Zeit, als die liebe Therry und ich an der Weitwanderung mit Gerlinde Kaltenbrunner teilgenommen haben. Natürlich haben die zwei Tage vergangenes Jahr nicht ausgereicht, um alle Ecken und Aktivitäten zu erkunden.

GOPR0048.JPG

Diesmal hatten meine zwei Gewinnerinnen des Gewinnspiels auf Instagram und ich aber nochmal Zeit viele schöne Sachen zu erleben und darum geht’s heute in diesem Blogpost auch. Unser Klettersteig und Kajak-Wochenende am Attersee.

Angereist sind wir am ersten Freitag der Pfingstferien. Man könnte meinen, dass es zu dieser Zeit doch wohl wahnsinnig überlaufen sei…naja sagen wir mal so, am Klettersteig war das etwas der Fall, aber unten am See überhaupt nicht. Durch seine Größe (wenn man ein Mal rum fährst sind es ca. 50 Kilometer) verläuft sich alles schön und jeder kann in Ruhe seinen sportlichen Aktivitäten nachgehen.

IMG_20180527_072331_300.jpg

Übernachtet haben wir direkt am See in der Ortschaft Weißenbach im Hotel Post. Absolutes Highlight des Hotels ist wohl, dass der Zustieg zum Klettersteig quasi direkt hinter der Haustür beginnt. Dauerhungrig wie ich bin, ging’s gleich weiter zum Abendessen with a view. Dafür sind wir in den Nachbarort nach Weyregg gefahren und haben uns für den Gasthaus Wachtberg entschieden, der hoch oben liegt. Unser Abendessen haben wir also mit traumhaften Blick über den Attersee genossen und dabei schon die Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. Natürlich, wie sollte es anders sein, wollten wir gleich den Mahdlgupf Klettersteig unsicher machen.

IMG_1560.JPG

Nach einem reichhaltigen Frühstück ins Hotel ging’s gegen 9 Uhr los. Am Einstieg zum Klettersteig angekommen, mussten wir uns erst einmal ein bisschen in die Schlange stellen…wir waren offensichtlich nicht die Einzigen mit dieser Idee und wohl etwas zu spät dran. Wie so immer am Berg gilt also auch hier, früh aufstehen lohnt sich. Aber auch das nicht früh aufstehen hat sich an diesem Klettersteig gelohnt. Der ständige Blick auf den See während der Kletterei und motivierende Sprüche auf dem Weg nach oben machen ihn zu einem Klettersteig, den man unbedingt gegangen sein muss. Die einzelnen Passagen sind abwechslungsreich und mit einer ausgeschriebenen Dauer von 3,5 Stunden eine knackige Sache, die man kräftetechnisch auf keinen Fall unterschätzen darf. Dass doch einige Leute unterwegs waren hat so gut wie überhaupt nicht gestört und oben am Gipfel hat man dann alle vom Weg wieder getroffen, gegenseitiges Fotografieren inklusive. Der Abstieg ging dann wie nix, klar der Hunger nach einem anstrengenden Tag hat uns runter getrieben.

IMG_20180526_120832486.jpg

Jetzt kommt es, mein essenstechnisches Highlight des Wochenendes – die Röhre. Hört sich lustig an, sieht auch echt fancy aus und das Essen ein Traum. Hier bekommt ihr alle möglichen ausgefallenen Sachen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Asia Starter (Chicken Satay Spießchen, Vegi-Frühlingsrolle, Cocos- Knuspergarnelen, Thai Salat und Dip), Huli Huli Chicken Pasta (Röhren-Nudeln mit frischem Marktgemüse, Ananas und Hühnerfleisch in hawaiianischer Huli Huli Sauce und Kokosmilch) und als Nachspeiße Chai Chunky Monkey (veganer Schokoladenbrownie mit Banane, Nüssen, Chia-Samen dazu Cocos-Eis und Mangosauce) ? Also wenn das nicht überzeugend ist, dann weiß ich auch nicht. Wir hatten Glück und haben das tolle Essen ohne Reservierung genießen können, im Allgemeinen würde ich euch aber empfehlen zu reservieren, sodass ihr auch auf jeden Fall einen Platz bekommt.

G1310261_1527429949216_high.JPG

Am Sonntag und damit unserem Abreisetag stand dann für mich eine kleine Prämiere an. Wir durften uns Kajaks ausleihen und damit über den See fahren. Seid ihr schon mal Kajak gefahren? Falls nein müsst ihr das unbedingt mal machen – bestes Training für die Arme und die Rumpfstabilität. Klar könnte man den See doch mit einem Schiff viel besser in voller Pracht bestaunen. Das stimmt wahrscheinlich und es gibt viele Schiffe, die täglich fahren, aber das würde doch nur halb so viel Spaß machen. Knapp drei Stunden sind wir mit unseren Kajaks über den See gepaddelt, zu unserem Erstaunen ist nicht eine von uns dabei ins Wasser gefallen und danach mit müden Armen aber sehr dankbar für die neue Erfahrung wieder vom See runter.

IMG_20180529_072329_399.jpg

Wenn wir noch mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir uns zu gerne im Hotel noch Bikes ausgeliehen und wären damit um den See gefahren, wie es viele Radfahrer gemacht haben, die wir gesehen haben. Das ist dann aber eine Sache für den nächsten Besuch am Attersee, der sicher nicht all zu lange auf sich warten lässt. Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch schon vor mir Zeit hinzufahren und die Vielfalt an sportlichen, landschaftlichen und kulinarischen Eindrücken auf sich wirken zu lassen. Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch am Attersee.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s